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		<title>Deutschland, deine Migranten&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Integrationskurse, Integrationsbeauftragte, Integrationsgipfel: Es ist wieder mal soweit. Maria Böhmer hat ins Kanzleramt eingeladen und es wird schon zum fünften Mal in Folge über die Zauberformel der Integration in Deutschland gesprochen. Oder wie die Menschen hier besser miteinander leben können. Denn das ist eigentlich für mich Integration. Aber je mehr wir diskutieren, desto mehr desintegrieren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=178&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integrationskurse, Integrationsbeauftragte, Integrationsgipfel: Es ist wieder mal soweit. Maria Böhmer hat ins Kanzleramt eingeladen und es wird schon zum fünften Mal in Folge über die Zauberformel der Integration in Deutschland gesprochen. Oder wie die Menschen hier besser miteinander leben können. Denn das ist eigentlich für mich Integration. Aber je mehr wir diskutieren, desto mehr desintegrieren wir uns, denn es geht einfach nicht voran in dieser Debatte. </p>
<p>Inzwischen wissen wir, dass beide Seiten aufeinander zugehen müssen. Schön. Aber wenn die eine Seite sich bemüht, der Eifer aber von der anderen Seite gar nicht beachtet wird, dann ist alles für die Tonne. Aber ich sollte konkreter und direkter sein, sonst wird auch dieser Text nur ein oberflächlicher Wisch… Heute (31.01.2012) im Rahmen der Integrationsdebatte hat das von mir sehr geschätzte Morgenmagazin (ARD) einen Beitrag über Bulgaren gesendet, die in Kellerräumen in Köln leben, die von Türken vermietet werden. Die erstgenannten Migranten arbeiten für die zweitgenannten, die Zweitgenannten bezahlen sie schlecht und beschweren sich auch noch, dass die Erstgenannten ihre Haustüren einschlagen. Es wurde ohne jegliche Einordnung behauptet, dass die Bulgaren in ihrer Heimat keine andere Chance hätten und dass sie in der Auswanderung den einzigen Ausweg sehen würden. Ich frage mich, wie viele von den Bulgaren, die in Köln wohnhaft sind, in diesen Kellerräumen leben und wie viele arbeiten, zahlen Steuern, sprechen fließend Deutsch und sind ordentliche Bürger. Also all das, was Maria Böhmer will. Ich glaube die zweite Kategorie überwiegt. Was hatte also dieser moma-Beitrag bitte mit dem Thema Integration zu tun? So kann man keine Integration herbeiführen. Im Gegenteil – das gucken sich „nicht-Migranten“ an und ihr Bild über „Migranten“ wird nur noch schlechter, als ob es nicht schon schlecht genug ist. Aber ich will den Medien nicht nur Negatives vorwerfen – sie zeigen genug gute Beispiele über „integrierte Migranten“: Aygül Özkan &#8211; die Sozialministerin von Niedersachsen &#8211; wurde ja zum Aushängeschild einer gelungenen Integration. </p>
<p>Schön, aber für mich ist Integration erst dann gelungen, wenn man über solche Fälle nicht so breit sprechen muss, so dass diese Diskussion, die heute im Kanzleramt geführt wurde, wirklich überflüssig wird. Aber noch ist Deutschland weit davon entfernt. Leider. Also dann bitte mehr solcher Beispiele, bis endlich alle kapiert haben, dass die Menschen, die zwar keinen typischen „deutschen“ Namen haben und in zwei Sprachen und zwei Kulturen zuhause sind, zu Deutschland gehören. Und den &#8222;Migranten&#8220; sollen bitte auch die gleichen Chancen zustehen, wie die der &#8222;nicht-Migranten&#8220;. Noch haben wir in der Integrationsdebatte aber nur Verlierer, denn wir reden immer noch zu viel über Integration, statt sie einfach zu leben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/178/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=178&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bei Genscher zuhause</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 07:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ein großes Jubiläum nahte: Es war der 20. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärungen Kroatiens und Sloweniens. Am 25. Juni feiern die Kroaten ihren Staatsfeiertag. An vielen Häusern wird die kroatische Fahne gehisst, man wird patriotischer als sonst. Zumindest habe ich das so empfunden, als ich einige Jahre in Zagreb gelebt habe. Ich habe es also als meine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=118&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großes Jubiläum nahte: Es war der 20. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärungen Kroatiens und Sloweniens. Am 25. Juni feiern die Kroaten ihren Staatsfeiertag. An vielen Häusern wird die kroatische Fahne gehisst, man wird patriotischer als sonst. Zumindest habe ich das so empfunden, als ich einige Jahre in Zagreb gelebt habe. Ich habe es also als meine Plicht gesehen, etwas Großes aus dem Jubiläum zu machen: einen Artikel zu schreiben, ein Interview zu führen, einen&#8230;. Genscher!!! Und so ist die Idee geboren. Ich wollte unseren ehemaligen Außenminister treffen und mit ihm über dieses Jubiläum sprechen.</p>
<p>Meine Kollegen waren zunächst skeptisch, dass ich den Außenminister a.D. für ein Exklusiv-Interview kriegen würde. Sie hätten es vor Jahren schon versucht, er habe aber nicht gewollt. Nun gut, ich wollte es zumindest probieren. Und siehe da, Herr Genscher hat mich zu sich eingeladen und wir haben uns knapp zwei Stunden unterhalten. Wieso hat Deutschland so aktiv für die Anerkennung Kroatiens plädiert? Was war das Ziel deutscher Außenpolitik und welche Rolle hat Hans-Dietrich Genscher gespielt? Für mich war die Begegnung mit dem Bauherrn der europäischen Ordnung eine ziemlich spannende Sache. Was aus dem Gespräch geworden ist, könnt Ihr hier nachlesen: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6553943,00.html">&#8222;Genscher: Es war kein Alleingang&#8220;</a></p>
<p>Und hier der Artikel zum Jubiläumstag: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6555565,00.html" title="Getrennte Wege - gemeinsame Zukunft?">&#8222;Getrennte Wege &#8211; gemeinsame Zukunft?&#8220;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/118/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/118/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=118&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bloß den Workshop nicht verpassen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 07:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Misha Glenny gehört zu jener Sorte Journalisten, die ich total bewundere: Sie sprechen mehrere Sprachen (er u.a. Serbisch), sind sehr bodenständig und nicht hochnäsig (wie einige in unserer Branche, die eigentlich keinen Grund dafür haben), sie wissen, was sie erzählen und schreiben und lassen sich auf ein Gespräch mit Volontären wie mir ein. Ich habe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=114&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Misha Glenny gehört zu jener Sorte Journalisten, die ich total bewundere: Sie sprechen mehrere Sprachen (er u.a. Serbisch), sind sehr bodenständig und nicht hochnäsig (wie einige in unserer Branche, die eigentlich keinen Grund dafür haben), sie wissen, was sie erzählen und schreiben und lassen sich auf ein Gespräch mit Volontären wie mir ein. Ich habe ihn auf dem Deutsche Welle Global Media Forum dieses Jahr getroffen. Ich hatte nichts im Voraus geplant, ich wusste auch ehrlich gesagt nicht, dass er kommen wird. Als ich im Programm am Tag davor gelesen habe, dass er als Gesprächspartner an einem Workshop teilnehmen wird, wollte ich unbedingt hin. Ich wollte hören, was er zum Thema „investigativen Journalismus“ zu sagen hat. Denn Erfahrungen hat er auf dem Balkan in den 90ern reichlich gesammelt. Nach dem Workshop haben ein Kollege und ich ihn gefragt, ob er denn Lust auf ein Interview hätte und wie erwartet hat er &#8222;Ja&#8220; gesagt. Daraus ist ein Artikel entstanden, der an sich nichts Besonderes ist, aber dennoch für einige, die Misha Glenny mögen, vielleicht doch interessant sein könnte: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6564308,00.html" title="Aus dem Leben eines Krisenreporters">&#8222;Aus dem Leben eines Krisenreporters&#8220;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/114/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=114&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Endlich&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 08:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es war gegen 11 Uhr als auf einmal auf dem Flur unruhige Stimmen zu vernehmen waren. Ich war so vertieft in einen Artikel, dass ich die Agenturmeldungen nicht im Sekundentakt lesen konnte (und wollte). Der Redaktions-Tag fing ohnehin ganz ruhig an, was soll denn heute schon Großartiges passieren, dachte ich mir. Dann kam eine Kollegin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=120&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war gegen 11 Uhr als auf einmal auf dem Flur unruhige Stimmen zu vernehmen waren. Ich war so vertieft in einen Artikel, dass ich die Agenturmeldungen nicht im Sekundentakt lesen konnte (und wollte). Der Redaktions-Tag fing ohnehin ganz ruhig an, was soll denn heute schon Großartiges passieren, dachte ich mir. Dann kam eine Kollegin angerannt und meinte zu mir: „Mladic je uhapsen“ („Mladic wurde gefasst“). Meine erste Reaktion: &#8222;Was hat den Tadic denn auf einmal geritten, dass er den Massenmörder nun nach so vielen Jahren auf der Flucht gefasst hat?&#8220;. Ich wusste, das musste bald kommen, Serbien will doch in die EU, wirklich! Aber heute doch nicht, ich schreibe doch einen anderen Artikel. Viel Zeit nachzudenken, hatte ich nicht. Ich musste handeln: ergo schreiben. Irgendwie war ich nicht vorbereitet. Seit 2008 war bereits in der Redaktion ein Artikel über das Leben und Morden dieser Person vorbereitet, die Sperrfrist war die Festnahme Mladics. Nun war es soweit. Endlich. Nach 16 Jahren. Der fertige Artikel ist direkt online erschienen. Es folgten weitere Analysen, Reaktionen, Interviews &#8230; Es war ein produktiver Tag für mich. Zwei Artikel + ein Interview sind daraus entstanden. Hier die Links dazu: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15111195,00.html" title="Vergangenheitsbewältigung auf Raten">Vergangenheitsbewältigung auf Raten</a>, <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15109673,00.html" title="Geteilte Meinungen in Belgard und Sarajevo">Geteilte Meinungen in Belgrad und Sarajevo</a>, <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15111285,00.html" title="Interview mit Frederick Swinnen">Interview mit Frederick Swinnen</a>, Berater von Serge Brammertz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/120/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/120/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=120&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Kunstnomaden&#8220; auf BalkanART</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 12:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer würde denn schon nach Bielefeld einfach so der Stadt wegen fahren? Auch dass Bielefeld die größte Stadt &#8230; der ganzen Region Ostwestfalen-Lippe! ist, reizt mich nicht wirklich. Und doch es zählen ja immer die inneren Werte. Und zu den inneren Werten einer Stadt gehört die Kultur und die ist bunt in Bielefeld. Ich möchte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=99&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer würde denn schon nach Bielefeld einfach so der Stadt wegen fahren? Auch dass Bielefeld die größte Stadt &#8230; der ganzen Region Ostwestfalen-Lippe! ist, reizt mich nicht wirklich. Und doch es zählen ja immer die inneren Werte. Und zu den inneren Werten einer Stadt gehört die Kultur und die ist bunt in Bielefeld. Ich möchte alle Balkan-Interessierten auf ein Festival nächste Woche aufmerksam machen. Fünf Tage lang präsentieren die &#8222;Kunstnomaden&#8220; Fotos, Lesungen, Filme und Musik nach &#8222;BalkanART&#8220;.</p>
<p>Mehr Balkan unter: <a href="http://www.balkan-art.de/BalkanART/HOME.html">&#8222;Kunstnomaden 2010&#8243;</a></p>
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		<title>Die Ersatzkommissarin überzeugt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 23:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bulgarin Kristalina Georgieva ist die neue EU-Kommissarin für „ Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion“ Von wegen das Parlament habe beschränkte Entscheidungsrechte und unwesentliche Einflusskraft: Die Europaparlamentarier haben bei der Anhörung und Beurteilung von Kandidaten für die Europäische Kommission gezeigt, dass sie jede Aussage der Prätendenten ganz genau unter die Lupe nehmen bevor sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=93&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bulgarin Kristalina Georgieva ist die neue EU-Kommissarin für „ Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion“</p>
<p><strong>Von wegen das Parlament habe beschränkte Entscheidungsrechte und unwesentliche Einflusskraft: Die Europaparlamentarier haben bei der Anhörung und Beurteilung von Kandidaten für die Europäische Kommission gezeigt, dass sie jede Aussage der Prätendenten ganz genau unter die Lupe nehmen bevor sie ihre Unterstützung aussprechen. Die erste Wahl der bulgarischen Regierung für Kommissarin, Rumyana Jeleva, die damalige Außenministerin des Landes, hat das deutlich zu spüren bekommen. Ob ihre  finanziellen Beteiligungen, das unprofessionelle Auftreten oder doch die politischen Machtspiele zwischen den zwei großen Fraktionen im EP der Grund für die Ablehnung der bulgarischen Kandidatin waren, ist eine Frage der Betrachtung.</strong></p>
<p>Fakt ist, dass dieses Fiasko Auslöser heftiger Debatten in Brüssel war und schließlich zu einer beträchtlichen Verzögerung der Amtseinführung der zweiten Barroso- Kommission führte. Die bulgarische Regierung musste schnell eine neue Kandidatin finden und die Wahl fiel auf die Vizepräsidentin der Weltbank, Kristalina Georgieva. Sie sollte nun das Image Bulgariens retten und das ist ihr zunächst mit Bravour gelungen. Denn bei ihrer Anhörung schaffte sie es die Europaparlamentarier direkt zu überzeugen, wirkte souverän und kompetent in der Beantwortung der insgesamt 3 Stunden andauernden Befragung. </p>
<p><strong>Erfolgreiche internationale Karriere</strong></p>
<p>Kristalina Georgieva ist zwar ein Neuling in Brüssel, doch an ihrem Fachwissen und Führungskompetenzen zweifelt keiner. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung bei internationalen Organisationen und war auch im wissenschaftlichen Bereich an mehreren Universitäten weltweit tätig. Damit einher sieht der Eine oder Andere ihre schwache Verbindung zum bulgarischen parteipolitischen Mikrokosmus eher als vorteilhaft. Bevor sie ihre neue Stelle als Kommissarin für „Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion“ im Februar 2010 antrat, war die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin Vizepräsidentin und Verwaltungsdirektorin der Weltbankgruppe.</p>
<p> Ihre Karriere begann sie an der Wirtschaftsuniversität in Sofia, wo sie nach ihrem Studium der politischen Ökonomie vom 1977 bis 1993 unterrichtete. In dieser Zeit folgten auch Lehraufträge an der „London School of Economics and Political Science“ und an dem „Massachusetts Institute of Technology“, später auch an den US-Universitäten Yale und Harvard. Seit 1993 arbeitet Georgieva für diverse Abteilungen der „World Bank Group“, unter anderem im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, wo sie sich später auch auf die Regionen Zentralasien, Ostasien und Russland spezialisiert. Ihre Erfahrung in den Bereichen Infrastruktur, Stadtentwicklung, Landwirtschaft, Umwelt und soziale Entwicklung, einschließlich der Koordinierung der Weltbank-Unterstützung für fragile und von Konflikten betroffene Länder wappnen sie für ihre neuen Aufgaben als Kommissarin. Neben der Sprache der Diplomatie beherrscht sie außerdem Bulgarisch, Englisch, Russisch und Französisch.</p>
<p><strong>„Die Menschen sind unsere Priorität“</strong></p>
<p>Dieses Zitat findet man auf der Webseite von ECHO, dem Amt für humanitäre Hilfe, das die Kommissarin Kristalina Georgieva bei der Bewältigung von Krisen und Hilfestellung für die betroffenen Menschen unterstützen wird. Es geht also bei dem Resort der Kommissarin weniger um wirtschaftliche Einflussnahme oder politisch-strategische Schachzüge, auch wenn diese zwei Komponenten in der Politik nie ganz ausgeschlossen werden können. Hier steht der Mensch im Vordergrund der Debatte.</p>
<p>Die wichtigsten Aufgaben der Generaldirektion ECHO und der Kommissarin bestehen in der Bereitstellung von Entwicklungshilfe in Form von Finanzmitteln, Waren, Dienstleistungen oder technischer Hilfe für Krisenregionen. Die EU bedient sich dreier Instrumente:  Soforthilfe, Nahrungsmittelhilfe und Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene. Entscheidend sind dabei die drei Prinzipien Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit. </p>
<p><strong>Wohltätigkeit hat ihren Preis</strong></p>
<p>Die wirtschaftliche Krise in der EU wird auch an der humanitären Hilfe der Europäischen Union nicht spurlos vorübergehen. Kommt es auch hier zu Mittelkürzungen, wird es für Kristalina Georgieva in Zeiten zunehmender Naturkatastrophen und humanitärer Tragödien in Folge politischer Krisen keine leichte Aufgabe sein, die Idee der Menschlichkeit und Solidarität immer aufrecht zu erhalten. Kristalina Georgieva wichtigste Aufgabe ist, sicherzustellen, dass die finanzielle Unterstützung so effektiv wie möglich verteilt wird.</p>
<p>Der Artikel wurde am 15.03.2010 auf www.europa-digital.de veröffentlicht.</p>
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		<title>Verhärtete Fronten an der Bucht von Piran</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 18 Jahren streiten Zagreb und Ljubljana um den Grenzverlauf in der Bucht von Piran an der nördlichen Adriaküste. Die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten erreichten im vergangenen Jahr ihren Tiefpunkt. Der Konflikt droht die EU-Beitrittsverhandlungen des Kandidatenlandes Kroatien auf ungewisse Zeit zu verzögern. Im föderalen Jugoslawien, dem auch Kroatien und Slowenien bis zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=87&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Seit 18 Jahren streiten Zagreb und Ljubljana um den Grenzverlauf in der Bucht von Piran an der nördlichen Adriaküste. Die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten erreichten im vergangenen Jahr ihren Tiefpunkt. Der Konflikt droht die EU-Beitrittsverhandlungen des Kandidatenlandes Kroatien auf ungewisse Zeit zu verzögern.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Im föderalen Jugoslawien, dem auch Kroatien und Slowenien bis zum Jahr 1991 als Teilrepubliken angehörten, war eine juristisch festgelegte Grenze entlang der territorialen Gewässer praktisch nicht vorhanden. Seit dem Zerfall Jugoslawiens und der nachfolgenden internationalen Anerkennung Sloweniens und Kroatiens tobt jedoch ein heftiger Streit um die zwischenstaatliche Grenze in der Bucht von Piran. Für beide Konfliktparteien ist diese Angelegenheit eine Frage der nationalen Identität und des nationalen Interesses.</p>
<p style="text-align:justify;">Slowenien versucht seinen Anspruch auf das Territorium historisch zu begründen und erinnert daran, dass vor 1991 ausschließlich die slowenischen Behörden für die Bewachung der Bucht verantwortlich waren. Eine Lösung des Konflikts zu Gunsten Sloweniens würde dem Land einen Zugang zu internationalen Gewässern gewähren. Andernfalls müssten slowenische Schiffe die kroatischen oder italienischen Hoheitsgewässer durchqueren und wären somit immer auf die Zustimmung des jeweiligen Landes angewiesen. Kroatien hingegen fordert eine gleichmäßige Aufteilung der Bucht und gründet seinen Standpunkt auf dem 1982 verabschiedeten internationalen Seerechtsübereinkommen, auch genannt die „Verfassung der Meere“.</p>
<p><strong>Gescheiterte Lösungsversuche</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu Zwischenfällen, bei denen Fischer, die sich unwissend in den benachbarten Hoheitsgewässern bewegten, festgenommen wurden. An Versuchen seitens der beiden Staaten, den Streit friedlich beizulegen, hat es zwar nicht gemangelt, doch scheiterten die meisten Bemühungen. So einigten sich der kroatische Ministerpräsident, Ivica Racan, und sein slowenischer Amtskollege bereits 2001 auf ein Abkommen, das Slowenien 4/5 der Bucht und somit auch den Zugang zu internationalen Gewässern durch einen Korridor zusicherte. In Kroatien stieß diese Vereinbarung jedoch auf scharfe Kritik: Der Sabor, das kroatische Parlament, hat dieses Abkommen, das als Verrat der nationalen Interessen angesehen wurde, nie ratifiziert.</p>
<p style="text-align:justify;">Für eine Eskalation des Grenzstreites sorgte die 2003 von kroatischer Seite ausgerufene und 2004 in Kraft getretene ökologische Fischerei- und Umweltschutzzone, welche ein Großteil der Bucht von Piran umschloss. Als offizielles Argument für diese Entscheidung gab Kroatien den Erhalt der natürlichen Ressourcen an. Im Januar 2008 erklärte Zagreb dann die Schutzzone einseitig auch für EU-Staaten als geltend. Der Tiefpunkt der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten war erreicht.</p>
<p><strong>Vom bilateralen Konflikt zum EU-Eklat</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Kroatien möchte diesen Streit nicht an seine Beitrittsverhandlungen mit der EU koppeln und fordert eine juristische Beilegung des Konflikts vor dem Internationalen Gerichtshof. Slowenien nutzte seinen Status als EU-Mitgliedstaat und drohte die Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der EU zu blockieren. Im Zuge dieser Auseinandersetzung ist es Ljubljana gelungen, eine Ausnahmeregelung von Kroatien einzufordern, die die ökologische Fischerei- und Umweltschutzzone für EU-Staaten aussetzt.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Dezember 2008 jedoch legte Slowenien sein Veto gegen den Abschluss und Neueröffnung von insgesamt 14 Kapiteln in den EU-Beitrittsverhandlungen mit Kroatien ein. Der Grund dafür seien die Karten und Dokumente, die Kroatien auf den Verhandlungstisch gelegt habe, so der slowenische Außenminister Samuel Zbogar in einem Interview mit BBC News. Diese würden eine Lösung des Grenzkonflikts zu Gunsten Kroatiens vorwegnehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Übernahm die EU zu Beginn des Konflikts noch die Rolle eines Beobachters, positionierte sie sich im Laufe der Zeit zunehmend als Vermittler: Während Brüssel vor dem EU-Beitritt Sloweniens eine direkte Einmischung, mit der Begründung es handele sich um ein bilaterales Problem, vermied, versucht sich die EU seit der Aufnahme der Beitrittsgesprächen mit Kroatien im Oktober 2005 als Streitschlichter, um den Konflikt mit diplomatischen Mitteln von der emotionalen Polemik auf eine sachliche Ebene zu führen. Dafür müssen beide Seiten ihre Kompromisslosigkeit und Hartnäckigkeit jedoch zunächst ablegen. Ansonsten droht eine weitere Verschiebung der Beitrittsverhandlungen mit Kroatien, ein EU-Beitritt würde dann in weite Ferne rücken. Eine weitere Verzögerung des EU-Beitritts von Kroatien ist weder im Sinne von Slowenien noch von Kroatien. Die intensiven Handelsbeziehungen und und der traditionell enge Kontakt zwischen der Bevölkerung werden durch die EU-Außengrenze behindert.</p>
<p style="text-align:justify;">Die neuesten Entwicklungen in dieser Angelegenheit geben aber wieder einen Grund zur Hoffnung: In der vergangenen Woche haben der slowenische Premier, Borut Pahor, und seine kroatische Amtskollegin, Jadranka Kosor, positive Zeichen für eine baldige Schlichtung des Konflikts ausgesandt. Beide Regierungschefs setzen auf stille Diplomatie, die bis Ende des Jahres in eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung des Konflikts enden soll. Der Dialog sei konstruktiv und über die Mehrheit der umstrittenen Punkte sei bereits Einigung erzielt worden, so die kroatische Ministerpräsidentin.</p>
<p>Der Artikel wurde am 9. September 2009 auf www.europa-digital.de veröffentlicht.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Goldenen Zeiten sind vorbei!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 08:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Südosteruopa]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich die Deutschen, zumindest die im Westen, seit dem Wirtschaftswunder in den 1950ern Jahren bis ins neue Jahrtausend rein einem hohen Lebensstandard erfreuen konnten, hatten die Osteuropäer nicht mal mehr als 10 Jahre Zeit, ihr kleines Wunder zu erleben. 2008 war es auch schon vorbei. Erst einmal für alle. Und dennoch: Das Ost-West Gefälle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=78&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Während sich die Deutschen, zumindest die im Westen, seit dem Wirtschaftswunder in den 1950ern Jahren bis ins neue Jahrtausend rein einem hohen Lebensstandard erfreuen konnten, hatten die Osteuropäer nicht mal mehr als 10 Jahre Zeit, ihr kleines Wunder zu erleben. 2008 war es auch schon vorbei. Erst einmal für alle. Und dennoch: Das Ost-West Gefälle in Europa wird gerade in diesen Zeiten noch einmal deutlich. </p>
<p style="text-align:justify;">Die aktuelle globale Wirtschaftskrise trifft vor allem die mittel- und osteuropäischen Staaten am heftigsten. Die Prognosen &#8211; eine steile Talfahrt! Experten prognostizieren, dass es ungefähr 3 Jahre dauern wird bis die USA und die „West“-EU die Krise überwunden haben. Dagegen werden Länder wie Bulgarien, Rumänien, Lettland und Co. mindestens 5 Jahre brauchen, um wieder auf das gleiche Niveau zu kommen, wie vor der Krise. Die Exporte dieser Länder sind durch die mangelnde Nachfrage im EU-Raum stark gesunken, die in den vergangenen Jahren angehäuften „virtuellen“ Überschüsse verbrennen schneller als gedacht, das Sozialsystem ist bei weitem nicht so stabil wie in den anderen westeuropäischen Ländern und die Staatschefs können nicht so flexibel reagieren wie die Kabinette von Merkel oder Sarkozy. Schon 2008 gab es einen Fall des BIP in Osteuropa von 6.6 auf 5.5. Die hohe Inflationsrate hat mittlerweile fast alle neuen EU-Länder erfasst. In Bulgarien liegen die Preise für Lebensmittel bei einem Durchschnittslohn von 300 Euro gleich wie in Deutschland, wenn nicht höher. Ungarn und Lettland waren die ersten, die die Hilfe des IWF in 2008 ersuchten. Serbien folgte unmittelbar danach. Im März dieses Jahres hat auch Rumänien einen Kredit von 12 Milliarden Euro bekommen, nachdem die nationale Währung innerhalb eines Jahres 20% ihres Wertes verlor.   </p>
<p style="text-align:justify;">Trotz dieser eindeutigen Fakten und Zahlen, hatten es viele Regierungschefs und Politiker schwer, das Wort „Krise“ in den Mund zu nehmen und behaupteten vehement bis vor kurzem, dass die globale Rezession nicht ihre Länder betreffen wird und wenn es dennoch im unwahrscheinlichen Fall dazu kommen sollte, sind sie gut gewappnet (siehe Antikrisen-Plan des bulgarischen Ministerpräsidenten Sergej Stanishev). Ein halbes Jahr später ist jedem klar, auch den Politikern, dass eine schwierige Zeit bevorsteht. World Bank, Oxford Analytica, BalkanInsight.com prophezeien in ihren Berichten keine guten Aussichten für Mittel- und Südosteuropa. Ob Krise, Rezession, Konjunkturabschwung, Stagnation, global oder lokal &#8211; wie auch immer die jetzige Situation definiert wird, die Tatsachen liegen auf der Hand: Arbeitslosigkeit, Exportrückgang, Konkurs des Bankwesens, Insolvenz wichtiger Unternehmen etc. </p>
<p style="text-align:justify;">Die andauernde Instabilität ist ein schwieriger Test für Politik und Wirtschaft und gleichzeitig eine tickende soziale Zeitbombe. Schon seit letztem Jahr werden Massenproteste in Ländern wie Bulgarien verzeichnet. Welche Züge die Unzufriedenheit und Ärger der Menschen nehmen werden, werden die Ergebnisse aus den vielen Wahlen in diesem Jahr zeigen. Der politische Kalender der südosteuropäischen Staaten ist nämlich voll mit Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im 2009/10.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/78/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=78&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Krise &#8211; der Normalzustand in Bulgarien seit 1989</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 17:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob politische, wirtschaftliche, soziale oder demografische &#8211; wenn Sie die Menschen in Bulgarien fragen, ist die Krise keine Abweichung von der Norm, sondern ein Dauerzustand und das seit 20 Jahren. Der inflationäre Gebrauch des Wortes „Krise“ hat dessen eigentliche Bedeutung verblassen lassen. Der Bulgare, ein Humorist und von Natur aus noch größerer Ironiker, lebt in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=69&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ob politische, wirtschaftliche, soziale oder demografische &#8211; wenn Sie die Menschen in Bulgarien fragen, ist die Krise keine Abweichung von der Norm, sondern ein Dauerzustand und das seit 20 Jahren. Der inflationäre Gebrauch des Wortes „Krise“ hat dessen eigentliche Bedeutung verblassen lassen. Der Bulgare, ein Humorist und von Natur aus noch größerer Ironiker, lebt in einer permanenten Krise und schafft es dennoch immer wieder kreative Schutzmechanismen aufzubauen, um sich in der neuen Umgebung anzupassen. Die Anpassung ist eine Sache, die Suche nach einem Sündenbock ist die andere. Meistens sind die Schuldigen die amtierenden Politiker, die mit dem nahenden Ende ihrer Regierungszeit immer öfter mit zweifelhaften Komplimenten beschmückt werden. Was der Bulgare richtig gut kann, ist fluchen. Und ich will mit dieser Ankündigung keinen neuen Wettbewerbsstreit um die Kunst des Fluchens mit den anderen Balkanvölkern provozieren. Auch diese Regierung kann sich vor dieser Flut an Worten nicht retten, auch wenn sie dachte, die Schuld für die aktuelle Wirtschaftskrise könne sie an den Westen oder die USA verschieben. Doch so geschickt hat es die politische Elite nicht geschafft, als Retter der bulgarischen Wirtschaft in der weltweiten Rezession zu erscheinen. Es wurden viele Fehler gemacht, die der amtierenden Regierung ausgerechnet kurz vor den Parlamentswahlen zu Lasten liegen: Der schlecht funktionierende institutionelle und administrative Sektor, Korruptionsskandale bei dem Umgang mit den EU-Fonds, kriminelle Machenschaften und spekulative Aktionen im Bau- und Tourismuswesen. Meinungsforschungsinstitute prophezeien eine Niederlage der Sozialisten und den Wahlsieg für die politische Gruppierung um Boyko Borisov &#8211; GERB. Ist er der nächste Sündenbock für die fortdauernde Krise in Bulgarien? Ohne Zweifel, ja! Sogar noch vor der offiziellen Vereidigung.</p>
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		<title>Die Straße ruft&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 18:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rayna Breuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>

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		<description><![CDATA[1997 haben sie es geschafft! „Nieder mit den Kommunisten“, „Wer nicht springt, ist rot“ „Rücktritt“ ­- diese und andere Parolen haben die Menschen damals gebrüllt und drängten somit die amtierende Regierung zum Rücktritt. Die korrupten Ex-Kommunisten gingen und machten den Weg frei für eine neue korrupte Elite. Ein politisches Karussell&#8230; 12 Jahre später gehören die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=61&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if !mso]&gt;--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if gte vml 1]&gt;                    &lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> <a href="http://www.dnevnik.bg/photos/2009/01/15/615281_fotogaleriia_-_den_vtori_na_protestite/?pic=7#picture"></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">1997 haben sie es geschafft!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">„Nieder mit den Kommunisten“, „Wer nicht springt, ist rot“ „Rücktritt“ ­- diese und andere Parolen haben die Menschen damals gebrüllt und drängten somit die amtierende Regierung zum Rücktritt. Die korrupten Ex-Kommunisten gingen und machten den Weg frei für eine neue korrupte Elite. Ein politisches Karussell&#8230; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">12 Jahre später gehören die Straßen Sofias wieder den Unzufriedenen, den Wütenden, den Verärgerten. Es sind die selben Akteure und es werden die selben Anforderungen gestellt. Hat sich etwa nichts geändert in diesem Land? Schon wieder sind die Studenten die treibende Kraft und schon wieder haben die Politiker das Land beraubt und die Menschen mit ihren Hoffnungen allein gelassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Und dennoch eines unterscheidet 1997 von heute </span><span style="font-family:Wingdings;">-</span><span style="font-family:Arial;"> die gegenwärtige Resignation. Während 1997 mehrere Tausende aus ganz Bulgarien <em>Die Straße</em> mit viel Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit für ihre Idee vereinnahmen konnten, waren es letzte Woche bei dem neunten Studentenprotest in diesem Jahr gerade einmal 50 Menschen. Eine traurige Wirklichkeit &#8211; der Bulgare hat nicht nur seine Hoffnung verloren, sondern im Gegenteil &#8211; sich dem Bestehenden ergeben. Es dominiert eine politische Kultur der Subordination. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Noch paradoxer ist die Tatsache, dass die Politiker selbst sich überaus unempfindlich gegenüber den Protestierenden zeigen, denn sie wissen bereits, dass die Demonstranten bald aufgeben werden. Und einen noch schlechteren Ruf werden die Parlamentarier dadurch ohnehin nicht bekommen. </span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/balkanperspectives.wordpress.com/61/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/balkanperspectives.wordpress.com/61/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=balkanperspectives.wordpress.com&amp;blog=5771595&amp;post=61&amp;subd=balkanperspectives&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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